♦ Fördermöglichkeiten Hamburg

Aktuelle Fördermöglichkeiten der KULTURBEHÖRDE HAMBURG findet ihr unter:

http://www.hamburg.de/kulturfoerderung/theater/179736/theater-foerderung-projekte.html

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ÜBERBLICK ÜBER DIE FÖRDERMÖGLICHKEITEN IN HAMBURG

(Quelle: Potentialanalyse Hamburg: https://probebuehneimgaengeviertel.files.wordpress.com/2011/10/potentialanalyse-hh.pdf)

1.1. Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg
1.1.1. Projektförderung der Stadt Hamburg aus dem Etat der Behörde für Kultur und Medien
Die Projektförderung der BKM stellt das zentrale Förderinstrument für freischaffende Künstler in Hamburg dar. Im Rahmen der Projektförderung werden Produktionsförderungen und Basisförderungen vergeben. Durch die Förderung werden ausschließlich Vorhaben professioneller freier Tanz- und Theaterproduzenten und -gruppen in Hamburg unterstützt, die unabhängig von den Kulturinstitutionen und festen Spielstätten arbeiten, allerdings einem Antrag auf Produktionsförderung den Nachweis einer Spielstätte beilegen müssen, dass sie dort vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel spielen können. Die Projektförderung unterscheidet die drei Sparten Sprech-, Musiktheater und Performance, Tanztheater sowie Kinder- und Jugendtheater.

Laut Kulturbehörde sind die Jurys in diesem Jahr wie folgt besetzt:

Bereich Sprech-, Musiktheater und Performance:

Katrin Ullmann (freie Journalistin)
Eva-Maria Voigtländer (Dozentin Theaterakademie Hamburg)
Neu: Alexander Pinto (HafenCity Universität Hamburg)
Beisitz: Dr. Kerstin Schüssler-Bach (Chefdramaturgin Hamburgische Staatsoper)

Bereich Tanztheater:

Edith Boxberger (freie Journalistin)
Neu: Honne Dohrmann (Direktor Tanzcompagnie Oldenburg und TANZBremen)
Neu: Falk Schreiber (Kulturjournalist)
Beisitz: Dr. Kerstin Evert (K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg)

Bereich Kinder- und Jugendtheater:

Dagmar Ellen Fischer (Kulturjournalistin)
Michael Müller (Theaterpädagoge am Deutschen Schauspielhaus)
Neu: Friederike Lampert (Theaterwissenschaftlerin, Leitg. K3-Jugendklub)

http://www.hamburg.de/kulturfoerderung/theater/179736/theater-foerderung-projekte.html

1.1.2. Vorschlagstopf Kampnagel
Der so genannte Vorschlagtopf steht Kampnagel zur Verfügung, um Produktionen mit Hamburg-Bezug gezielt zu fördern. Er enthält 102.000 Euro im Jahr und wird aus dem Etat der BKM zur Verfügung gestellt.

1.1.3 Auftrittsförderung für mobile Bühnen im Bereich Kinder- und Jugendtheater
Im Bereich Kinder- und Jugendtheater gibt es eine Auftrittsförderung für mobile Bühnen, die über transportable technische Grundausrüstung verfügen und mit denen Puppen-, Kinder- und Jugendtheater an Schulen, Kindergärten und anderen Orten auftreten können, die keine eingerichtete Theaterbühne zur Verfügung haben.

1.1.4. Andere Förderung aus Mitteln der Behörde für Kultur und Medien, die freien Tanz- und Theaterschaffenden aus Hamburg zugute kommt
Die im Folgenden aufgeführten Förderinstrumente der BKM sind im Unterschied zur Projektförderung nicht in erster Linie als strukturelle Unterstützung der Arbeit der freien Szene angelegt. Sie stammen aus Mitteln anderer Referate und stellen lediglich im Einzelfall Möglichkeiten dar, zusätzliche Mittel zu akquirieren.

Internationaler Kulturaustausch
Die BKM unterstützt aus Mitteln des Referats Kulturprojekte den internationalen Kulturaustausch künstlerischer Projekte aller Sparten. In der Regel soll das Projekt in Zusammenarbeit mit einer Partnerstadt Hamburgs oder einer zum Schwerpunkt erklärten Region und im engen Dialog mit dem ausländischen Partner entwickelt werden. Der Haushaltstitel weist jährlich 250.000 Euro aus. In der Vergangenheit wurden hier einzelne Gastspiele freier Tanz- und Theaterproduktionen gefördert, die zu den Schwerpunktregionen des Hamburger Internationalen Kulturaustauschs passten.

Interkulturelle Projekte
Ziel der Förderung interkultureller Projekte aus Mitteln des Referats Kulturprojekte ist es, Menschen mit Migrationshintergrund Möglichkeiten zur kulturellen Entfaltung zu bieten. Förderkriterien sind eine breite öffentliche Präsentierbarkeit sowie eine gute Vernetzung innerhalb der Hamburger Kulturszene. Eine interne Jury der Kulturbehörde entscheidet über die Bewilligung. Für interkulturelle Projekte stellt die BKM jährlich ca. 170.000 Euro zur Verfügung.

Integrative Projekte
Die BKM fördert ebenfalls aus Mitteln des Referats Kulturprojekte integrative Projekte aller Kunstsparten von und mit behinderten Menschen. Die Projekte sollen die Möglichkeit für soziale Integration und Rehabilitation bieten und zeigen, dass behinderte Menschen eigene Kulturen entwickeln können, die eine Bereicherung für die Hamburger Kulturlandschaft darstellen. Projekte der freien Tanzszene wurden aus diesem Topf nur selten gefördert, dagegen fiel 2009-2010 knapp 1/3 der geförderten Projekte in den Bereich freies Theater.

Förderung für Off-Kultur-Projekte
Die Mittel für „Besondere Kulturförderung“ sind vorgesehen für kurzfristig zu realisierende Projekte, deren Dringlichkeit bei der Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorhersehbar ist. Seit 2010 ist es möglich, sich mit einem Antrag auf Zuwendung für Projekte der Off-Kultur bei der Kulturbehörde um die Mittel zu bewerben. 2010 wurden 200.000 Euro zu Verfügung gestellt. Unterstützt wurden besonders Nachwuchskünstler, die sich mit ihrem künstlerischen Schaffen jenseits großer Institutionen und etablierter Formen bewegen. Die Mittel gingen an 14 Projekte aller Kultursparten, die aus 70 Anträgen ausgewählt wurden. Darunter waren fünf Projekte im Bereich darstellende Künste, drei Projekte waren Festivals. Die Förderung wurde ohne Juryverfahren vergeben.

Externe Förderung über die Kulturbehörde
Über die hier bereits vorgestellten festen Förderbereiche hinaus akquiriert die Kulturbehörde auch Mittel durch externe Förderer, die als Zuwendung der Kulturbehörde ausgegeben werden. Ein kleiner Teil dieses Geldes kam in den vergangenen Jahren auch Projekten aus der freien Kinder- und Jugendtheaterszene zugute. (Im Rahmen des Fonds Kultur bewegt, mit dem Hermann und Milena Ebel Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen unterstützen, kamen 2010 5.000 Euro freien professionellen Theaterschaffenden zu)

1.2. Projektförderung aus den Mitteln des Bundes
Auf Bundesebene werden aus unterschiedlichen Töpfen Mittel aus Zuwendungen der Kulturstiftung des Bundes vergeben. Wichtigster Förderer ist der 1985 gegründete Fonds Darstellende Künste. Auf seine Mittel können Hamburger Künstler jedoch (s. u.) bisher kaum zugreifen. Die Förderung auf Bundesebene stellt faktisch eine wichtige Ergänzung in Bereichen dar, die von der Hamburger Projektförderung nicht abgedeckt werden. Ablesbar wird dies etwa an der großen Zahl von Anträgen Hamburger Künstler auf Unterstützung durch das Nationale Performance Netz (s. u.). Allerdings schließt das NPN durch die Forderung vergleichsweise hoher Mindestgagen, die sich am Standard größerer Häuser orientieren, de facto kleinere Produktionen und solche von Nachwuchskünstlern aus.

1.2.1. Fonds Darstellende Künste
Der Fonds Darstellende Künste fördert bundesweit herausragende und qualitativ anspruchsvolle Einzelprojekte und Projektkonzeptionen. Er verfügt seit 2004 über eine jährliche Fördersumme von 1.000.000 Euro, die sich aus Mitteln der Kulturstiftung des Bundes speist. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen gibt das Vorprüfungskuratorium dem Kuratorium Empfehlungen für die Förderung. Über die Vergabe entscheidet das Kuratorium. Im Rahmen der Einzelprojektförderung erhalten professionelle freie Theater- und Tanzgruppen einen Zuschuss zu ihrem Inszenierungsvorhaben. Eine Drittfinanzierung durch Kommunen, Länder oder sonstige Förderinstitutionen ist also Fördervoraussetzung, eine Doppelförderung durch andere Förderinstrumente des Bundes (Hauptstadtkulturfonds, Fonds Soziokultur, NPN, Kulturstiftung des Bundes) ist grundsätzlich nicht möglich. Die Einzelprojektförderung erfolgt anteilig und projektbezogen als Festbetrag und beträgt höchstens 50% der Gesamtkosten oder 15.000 Euro.

http://www.fonds-daku.de/

1.2.2. Das Nationale Performance Netz (NPN)

Das NPN dient der Förderung zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen und gliedert sich in NPN-Tanz (Gastspielförderung; die Koproduktionsförderung der Jahre 2005- 2010 wird 2011 nicht fortgeführt) und, seit 2009, NPN-Theater (Gastspielförderung). Über die Vergabe der Förderungen des NPN entscheidet je eine unabhängige Jury. Auf die Gastspielförderungen können sich ausschließlich Veranstalter bewerben. Voraussetzung dafür ist die Zahlung von Mindesthonoraren für die gastierende Gruppe.

Das Nationale Performance Netz (NPN) ist ein Förderprogramm zum Austausch zeitgenössischer Tanz- oder Theaterproduktionen und deren Verbreitung in Deutschland. Die Gastspielförderung Tanz wurde 1999 von sechs deutschen Tanzveranstaltern – dem Hebbel am Ufer, Berlin, JOINT ADVENTURES, München, Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Hamburg, dem Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main, dem Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen und dem tanzhaus nrw, Düsseldorf – ins Leben gerufen. Ziel der Förderinitiative ist es seitdem, Tanzproduktionen länderübergreifend einem möglichst breiten Publikum in Deutschland zu präsentieren und zugänglich zu machen. Nach dem Vorbild der NPN-Gastspielförderung Tanz startete 2009 die NPN-Gastspielförderung Theater.

Das NPN kann Veranstalter in öffentlicher Trägerschaft mit einem Zuschuss in Höhe von 25% der Gastspielkosten, Veranstalter in privater Trägerschaft mit einem Zuschuss in Höhe von 35% der Gastspielkosten fördern. Die Impulsförderung wird jedes Jahr an ein anderes Bundesland vergeben. Im Rahmen der Impulsförderung können Veranstalter aus ausgewählten Bundesländern, aber auch Veranstalter anderer Bundesländer, die Künstler oder Gruppen aus den entsprechenden Bundesländern zu einem Gastspiel einladen, 50% der Gastspielkosten erstattet bekommen.

Im Rahmen des Tanzplan Deutschland, einer auf fünf Jahre angelegten Initiative der Kulturstiftung des Bundes, wurde die NPN-Gastspielförderung Tanz 2005 um eine Koproduktionsförderung erweitert. Mit Abschluss des Tanzplan Deutschland lief diese Förderung aus, wurde aber 2010 mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes um ein weiteres Jahr verlängert.

Kontakt:

Anne Maase
Doppelpass – Fonds für Kooperationen im Theater

Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)
Tel.:  +49 (0)345 2997 163
Fax: +49 (0)345 2997 333
>E-Mail

Antonia Lahmé
Tanzfonds Erbe und Tanzfonds Partner

Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 1
06110 Halle (Saale)
Tel.: +49 (0)345 2997 117
Fax.: +49 (0)345 2997 333
>E-Mail

Nationales Performance Netz / Joint Adventures
Emil-Geis-Str. 21
81379 München
Tel.: +49 (0)89 189 31 370
Fax: +49 (0)89 189 31 3737

http://npnweb.org/about/

1.2.3. Fonds Soziokultur e. V.
Der Fonds Soziokultur verfügt über jährliche Haushaltsmittel in Höhe von 1.000.000 Euro, die von der Kulturstiftung des Bundes bereitgestellt werden. Er fördert zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden. Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Der Fonds unterstützt vorrangig freie Träger der Kulturarbeit (Vereine, Initiativen).

http://www.fonds-soziokultur.de

1.3. Fördermöglichkeiten für freie Tanz- und Theaterproduktionen durch das Programm KULTUR (2007-2013) der Europäischen Union
Der Träger des spartenübergreifenden Programms KULTUR (2007-2013) ist die Generaldirektion Bildung und Kultur der europäischen Kommission (GD EAC). Das Ziel des Programms ist es, durch den Ausbau der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den Kulturakteuren aus förderfähigen Ländern zur Förderung des Kulturraums, den die Europäer miteinander teilen und der auf einem gemeinsamen Erbe gründet, beizutragen und damit die Entstehung einer Europabürgerschaft zu begünstigen. Er fördert daher langfristige europäische Zusammenarbeit. Das Gesamtprogramm verfügt über einen Haushalt von 400.000.000 Euro für den Zeitraum von 2007-2013. Damit unterstützt das Programm KULTUR rund 300 europäische Kulturprojekte und Organisationen jährlich. Das Programm unterscheidet die Förderbereiche Kooperationsprojekte, Betriebskostenzuschüsse für europaweit tätige kulturelle Organisationen und Studien bzw. Analysen. Fördergelder für Theaterproduktionen in Hamburg können für mehrjährige Kooperationsprojekte, kleinere Kooperationsmaßnahmen oder Kooperationsprojekte mit Drittländern beantragt werden.

1.4. Goethe-Institut
Das Goethe-Institut initiiert und begleitet Projekte von Stadttheatern oder aus der freien Szene in Kooperation mit örtlichen Veranstaltern im Ausland in den Bereichen Schauspiel, zeitgenössischer Tanz, Performance, Kinder- und Jugendtheater, Puppen- und Figurentheater und Neue Deutsche Dramatik. Dabei gibt es die Fördermöglichkeiten Gastspiel, Koproduktion, Nachwuchsförderung und Kultureller Austausch.

http://www.goethe.de

1.5. Stiftungen
Stiftungen ermöglichen meist lediglich einmalig eine zusätzliche Förderung. Nur einige der Stiftungen, die im Bereich der darstellenden Künste fördern, unterstützen auch die freien Theaterschaffenden. Im Folgenden seien – in aller Kürze – die wichtigsten Stiftungen mit ihren inhaltlichen Ausrichtungen vorgestellt, die antragsoffen freie, experimentelle Theater- und Tanzprojekte in Hamburg fördern. Alle Stiftungen berichten, dass die Zahl der Anträge aus dem Bereich der freien Szene stark zunehme.

1.5.1. Hamburgische Kulturstiftung
Die Hamburgische Kulturstiftung wurde 1988, ausgestattet mit einem Gründungskapital, von der Freien und Hansestadt Hamburg als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, um den Rückgang öffentlicher Mittel auszugleichen. Sie engagiert sich seither für die zeitgenössische Kunst und Kultur aller Sparten in Hamburg. Im Zentrum der Förderung stehen dabei der künstlerische Nachwuchs, die Kinder- und Jugendkultur sowie Kulturvermittlung. Die Stiftung fördert jährlich 50-70 Projekte aus ca. 200 eingehenden Anträgen mit einem Gesamtfördervolumen von 400.000-700.000 Euro. Künstler und Kulturschaffende können sich drei Mal im Jahr bei der Hamburgischen Kulturstiftung um Projektförderung bewerben. Die Fristen werden im Jahr 2014 voraussichtlich am 1. März, am 15. Juli sowie am 1. November sein. Der erste Veranstaltungstag (Premiere, Ausstellungseröffnung etc.) der dann eingereichten Projekte darf frühestens vier Monate nach der jeweiligen Antragsfrist liegen. Die Förderentscheidungen der Gremien liegen etwa acht Wochen nach der jeweiligen Antragsfrist vor.

Die nächste Antragsfrist ist am 1.3.2014 (Poststempel). Die Gremien werden voraussichtlich bis Ende April über die Anträge entscheiden.

http://www.kulturstiftung-hh.de/

1.5.2. ZEIT-Stiftung
Die ZEIT-Stiftung fördert in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Das durchschnittliche Fördervolumen betrug in den Jahren 2007-2009 insgesamt rund 16.500.000 Euro p. a. Der größte Teil der Förderungen konzentriert sich auf von der Stiftung selbst initiierte Vorhaben. Im Bereich Kunst und Kultur liegen die Förderschwerpunkte der ZEIT-Stiftung bei bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater und Denkmalpflege. Die Theaterförderung ist konzentriert auf Projekte des Theaters und Musiktheaters. Die Stiftung hat hingegen keinen Förderschwerpunkt in den Bereichen Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater. Die ZEIT-Stiftung bezuschusst insbesondere einige in Hamburg ansässige, innovative Theaterfestivals.

http://www.zeit-stiftung.de

1.5.3. Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung
Die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung fördert den kulturellen Austausch zwischen Berlin und Hamburg. Gefördert werden die Bereiche Musik, Theater und insbesondere junge Künstler. Die Rusch-Stiftung fördert zu 80% initiativ, doch sie nimmt auch formlose Anträge entgegen. Die Rusch-Stiftung fördert Einzelprojekte mit bis zu 5.000 Euro, jedoch nicht als institutionelle Förderung oder Finanzierung von Sachleistungen.

http://www.rusch-stiftung.de/

1.5.4. Café Royal Kulturstiftung
Die Café Royal Kulturstiftung wurde von Privatpersonen initiiert, die weder ihre Namen noch das Stiftungsvermögen öffentlich machen. Die Stiftung fördert Projektanträge in den Bereichen Musik, Theater, bildende Kunst und Literatur. In jedem der Bereiche werden im Schnitt fünf Projekte im Jahr mit einer Fördersumme von 6.000 Euro unterstützt (d. h. die Stiftung schüttet pro Jahr etwa 100.000 Euro aus). Die Stiftung fördert weder Anfänger noch Spitzengruppen.

http://www.caferoyal-kulturstiftung.de/

1.5.5. Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.
Die Toepfer Stiftung ist eine operative Stiftung, deren Gelder hauptsächlich in die eigenen Projekte fließen. Es gibt kein formales Antragsverfahren, die Stiftung fördert nur im Ausnahmefall Projektanträge. Im Schnitt werden jährlich 3.557 Euro an freie Projekte aus dem Bereich der darstellenden Künste ausgeschüttet. http://www.toepfer-fvs.de/

1.5.6. Rudolf-Augstein-Stiftung
Die Rudolf-Augstein-Stiftung fördert in den Bereichen Hilfe für Menschen in Krankheit und Not sowie Journalismus und Kunst. Sie ist in erster Linie eine operative Stiftung, verfügt aber über einen kleinen Fördertopf für freie Projekte. In den letzten Jahren stieg die Projektförderung im Bereich der darstellenden Künste; genaue Daten sind nicht veröffentlicht. Es wurden jedoch nicht in erster Linie Hamburger Projekte gefördert.

http://www.rudolf-augstein-stiftung.de/

1.5.7.  STIFTUNG MARITIM – Hermann & Milena Ebel

Die im Jahr 2006 gegründete Stiftung finanziert sich über einen Aktienanteil an der HANSA TREUHAND Holding AG. Neben der Sicherstellung der Fortführung der Unternehmensgruppe bei einem Generationswechsel, widmet sich die Stiftung hauptsächlich der Förderung von Kinder- und Jugendkulturprojekten mit besonderem sozialen Anspruch. Mit der Ausschreibung des Fonds „Jahr der Künste an Hamburger Schulen“ starteten die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Behörde für Kultur, Sport und Medien in Kooperation mit der Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel gemeinsam eine stadtweite Initiative.

http://www.stiftungmaritim.de

1.5.8. Mara & Holger Cassens Stiftung

Die „Mara und Holger Cassens-Stiftung“ wurde 2005 gegründet und hat sich in den Dienst der Förderung von Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung gestellt und ist unterstützend im Bereich der Jugendförderung tätig.

http://www.cassens-stiftung.de/Cassens-Stiftung

1.5.9. Gerda-Weiler Stiftung

Der Förderverein Gerda-Weiler-Stiftung e.V. vergibt Fördermittel für Autorinnen, Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, die sich mit der historischen, sozialen und kulturellen Befindlichkeit von Frauen befassen wollen. Sie hat im Dezember 1999 im ersten Schritt die noch unselbständige Stiftung für feministische Frauenforschung errichtet.

http://www.gerda-weiler-stiftung.de/

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Hilfreiche Seiten für die Suche nach Förderern und Stiftern:

http://www.kulturfoerderung.org/de/dizk_content/Foerderersuche/index.html

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Braucht Ihr Beratung?

>>> DFT Hamburg (= Dachverband freier Theaterschaffender)

Anna, Sören und Andreas vom geschäftsführenden Vorstand sind für Euch da:

info@freie-theater-hamburg.de (Sie verabreden sich auch gern für persönliche Gespräche)

http://www.freie-theater-hamburg.de/

>>> Beratungsgespräche bei der Kulturbehörde

Es gibt die Möglichkeit direkt bei der Kulturbehörde ein Beratungsgespräch, z.B. zu konkreten Antragsfragen etc. zu vereinbahren. Zuständig für Freies Theater und Tanz ist im Moment Hannah Kayenburg:

http://www.hamburg.de/kulturfoerderung/theater/179736/theater-foerderung-projekte.html

>>> Survival Kit Freies Theater und Freier Tanz

survival kit230x170

Das umfassende Handbuch für die Arbeit der Freien Theater. Geballte Informationen zu allen organisatorischen Fragen der täglichen Theaterarbeit: GbR, Verein oder GmbH? Steuer- und Rechtsfragen, KSK und Versicherung. Zwanzig Jahre Theatererfahrung stecken in diesem Handbuch. Als Ergänzung gibt es eine digitale und aktualisierte Version.
„Wer dies Büchlein gelesen hat, kann vielen kleinen und größeren Katastrophen, die der künstlerischen Arbeit allzu leicht ein jähes Ende bereiten können, aus dem Wege gehen.“ (Theater der Zeit)

Kuntz, Stefan: Survival Kit Freies Theater und Freier Tanz. Hg. vom Bundesverband Freier Theater. 8. vollständig überarbeitete Auflage. Hannover 2010.
ISBN: 978-3-935486-16-3

Buchbestellung: Email: publikationen [at] freie-theater.de

Preis: 28 € / 20 € für Mitglieder eines Landesverbandes (bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung die Zugehörigkeit Ihres Landesverbandes an). Preise inkl. Versandkosten.

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